TradeCo

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Die UBS koordiniert die Umsetzung von Investitionsentscheiden für treuhänderische Mandatsgeschäfte zentral, global und für alle relevanten Divisionen. Ein kleines Expertenteam übernimmt diese Funktion mit Hilfe einer hochspezialisierten Software. Viele Milliarden an Aufträgen (Trades) werden über dieses Werkzeug erfasst, kontrolliert und zur Ausführung weitergeleitet. UBS und Inventage haben gemeinsam und in Rekordzeit eine State-of-the-art Lösung entworfen und erfolgreich umgesetzt.

 

Die funktionalen Anforderungen konzentrierten sich auf die Erhöhung der Datenqualität und damit Eliminierung von Fehlerquellen. Ein möglichst hoher Automatisierungsgrad wurde angestrebt. Dazu werden die Benutzer auch mit Workflow und so genannten „Scheduling“ Funktionen unterstützt. Die Genauigkeit und Sicherheit wird unter anderem mit einem rigiden Vier-Augen-Konzept substantiell erhöht.

Technisch lassen sich die hohen Anforderungen der Benutzer, alles echte „Power User“, an Bedienungsfreundlichkeit und Tempo ideal durch eine Eclipse RCP Implemention erfüllen. Die Integration in die UBS System- und Architekturwelt war herausfordernd, konnte aber sehr gut umgesetzt werden. Integration in und mit folgenden Bereichen wurde erreicht: Websphere, das bestehende Berechtigungssystem und SSO (Single-Sign-On), Marktdaten über WebServices sowie die Referenzdaten und die Instrumentenbasis. Die Architektur ist dabei mehrschichtig und gleichzeitig UBS-konform mit Datenbank- und Applikationsserver.

 

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Abbildung: Grafisch unterstütztes Requirements Engineering direkt mit den künftigen Anwendern brachte Tempo und eine hohe Benutzerakzeptanz

 

Der Zeitplan war angesichts des Umfangs und der Komplexität sehr ambitiös. Vom Requirements Engineering bis zum Release (Go-Live) mussten sämtliche Aufgaben erledigt werden. Die schlüsselfertige Lösung konnte innerhalb von rund dreieinhalb Monaten erfolgreich implementiert werden. Vertreter des Kunden UBS waren dazu fest und vor Ort im Design- und Entwicklungsteam integriert. Zusammen mit einem agilen Vorgehen brachte diese Form der Kooperation den nötigen „Speed“ bei gleichzeitig hoher Qualität und Kundennähe.

Gleichzeitig wurde damit sichergestellt, dass der geplante Know-how Transfer zur UBS stattfinden konnte. Der Kunde ist in der Lage, die Lösung bei Bedarf selber weiterzuentwickeln. Es besteht zudem ein Supportvertrag.

 

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Abbildung: Die so genannten "Use cases" wurden mit Hilfe von Workflow-Diagrammen möglichst nahe zum Benutzer dargestellt.


Time-to-market wird zunehmend eine wichtige Anforderung für IT-Lösungen. Das Projekt Trade Coordination ist ein hervorragendes positives Beispiel dafür.

 

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Abbildung: Ein Ausschnitt der fertigen Lösung


Kompetenz und Partnerschaft auf beiden Seiten haben dieses Resultat ermöglicht. Seit dem Go-Live im Mai 2010 musste nur ein kleiner Zwischenrelease gemacht werden- ein Zeichen für einen sehr guten Abdeckungsgrad der Anforderungen und hohe Kundenzufriedenheit.