Business Object Modelling
Jedes computerbasierte System, von der einfachen E-Commerce Anwendung bis zur voll integrierten Lagerverwaltung beinhaltet Daten, Regeln und Prozesslogik für die Automatisierung der Geschäftsabläufe. Jedes erfolgreiche Unternehmen weiss sich auf Veränderungen in seinem Geschäftsumfeld einzustellen und kann die notwendigen Anpassungen vornehmen. Wenn jedoch die eingesetzten Softwareapplikationen nicht eine ähnliche Flexibilität anbieten können, sind diese Anpassungen nutzlos.
Damit die Geschäftsabläufe und die computerbasierten Systeme laufend aufeinander abgestimmt werden können, ist es von Vorteil, wenn sie sich ein gemeinsames, zugrunde liegendes Modell teilen.
Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung aus Software Entwicklungsprojekten sind wir wiederholt beim Aufbau eines fachlichen Objektmodells involviert gewesen. Der Nutzen eines Objektmodells umfasst:
- Zu Beginn eines Projektes dient ein Objektmodell dem Aufbau eines gemeinsamen Verständnisses des Geschäftumfelds. Allen am Projekt beteiligten Parteien (z.B. Benutzer, Projektleiter, Entwickler etc.) steht ein einheitliches Vokabular zur Verfügung, um sich über Aufgabengrenzen hinweg zu verständigen.
- Während der Implementation eines Systems dient ein Objektmodell als zentraler Ort, um Geschäftlogik abzubilden. Dadurch soll verhindert werden, dass an mehreren Stellen innerhalb des Systems gleiche oder ähnliche Logik verteilt wird. Ebenfalls hilft das Objektmodell während der Implementation bei der Einhaltung von Richtlinien und erlaubt das Abstrahieren von technischen Aspekten innerhalb der Applikation.
- Für weitergehende Entwicklungen oder folgende Projekte stellt das Objektmodell bereits vorhandene Bausteine dar.
Ein fachliches Objektmodell muss eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Diese lassen sich in funktionale und nicht-funktionale Anforderungen unterteilen.

